Geschichte & Ursprung
by Lisa ~ August 6th, 2008
Die Forschung geht davon aus, dass die ersten Kartenspiele in China gespielt wurden. Über Ägypten und Persien kamen die Spielkarten im 14ten Jahrhundert nach Europa.
Damals wurde natürlich noch nicht nach heutigen Pokerregeln und Varianten gespielt.
Auch der Name Poker war noch nicht erfunden.
Die ersten Versionen des Pokerspieles, das wir heute kennen und lieben, gibt es seit etwa 400 Jahren. Die damaligen Versionen und Vorläufer des Pokerns hießen allerdings noch anders. In Frankreich nannte sich das Pokerspiel Poque und in Deutschland wurde das Spiel unter dem Namen Pochen gespielt. Pochen bedeutete in dieser Zeit soviel wie prahlen. Evtl. Vergleichbar mit dem heutigen bluffen.
Richtig beliebt und bekannt wurde Poker jedoch erst in Amerika. Dort wurde auch der Name Poker in die Welt gesetzt. Heute gilt Poker als amerikanische Erfindung, die Wurzeln reichen jedoch viel weiter zurück und Poker wurde von den französischen Siedlern mit in die neue Heimat genommen.
Poker hat sich in Amerika sehr stark weiterentwickelt und ähnelt nicht mehr den Versionen, die vom Plochen oder Poque überliefert sind.
Die verschiedenen Varianten des Pokerspiels entwickelten sich in den draufolgenden Jahrzehnten des Goldrausches rasant und das Spiel gewann an enormer Beliebtheit und Popularität.
Die Varianten Draw Poker und Stud Poker sind die ersten gewesen, die aus dem Pokersppiel gebildet wurden.
Die heute weltweit beliebte Variante Texas Hold`em ist mit die jüngste Varinate im Pokerspiel. Texas Hold´em wurde während des Glücksspielsbooms in Amerika in den Anfängen des 20ten Jahrhunderts entwickelt. Das Besondere an dieser Pokerkartenspielvariante ist, dass die fünfte Karte als Gemeinschaftskarte benutzt wurde. Diese neue fünfte Karte durfte von jedem Spieler genutzt werden.
Heutzutage zählt Poker zu den beliebtesten Spielen überhaupt. Den richtigen Boom erlebte das Pokerspiel in den 1970er, mit der Einführung des Turnieres „World Series of Poker“. Durch dieses neue Turnier wurder der Ruf vom Pokern extrem aufgewertet. Die öffentliche Wahrnehmung des Pokerspieles änderte sich rasant. Vom reinen Glückspiel gewann es einen neuen Status als Glücksspiel mit grossen strategischen Teilen.
Der richtige Pokerboom, der bis heute anhält, und auch vor dem Internet keinen Halt gemacht hat, ist der Sieg des Amateures Chris Moneymaker im Jahre 2003 bei der World Series of Poker (WSOP) gewesen.
Heute wird Poker nicht mehr als reines Glücksspiel geführt. Es ist allgemein bekannt, dass zu dem erfolgreichen Pokerspielen neben dem Glück auch eine gehörige Portion Strategie und Psychologie gehört.
